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seit Juli.2009

  Krankenhausseelsorge zieht komplett ins Zentralklinikum

Das Gebäude (Baujahr 1972) gehörte seit fast 40 Jahren zur Geschichte des Krankenhauses. ‘Viele Menschen verbinden mit dem Gebäude Erinnerungen und Geschichten’, so Pröpstin Frauke Eiben. ‘Hier wurden nicht nur Gottesdienste gefeiert, sondern es fanden Gespräche und zahlreiche Veranstaltungen im Bereich der Krankenhausseelsorge statt.’

Bereits seit Juni 2009 werden die Krankenhausgottesdienste im Andachtsraum des Zentralklinikums gefeiert. Die meisten Patienten haben jetzt einen kürzeren und leichteren Weg, außerdem ist der neue Andachtsraum – anders als der Pavillon – immer geöffnet. ‘Wir verabschieden uns in würdiger Form von diesem Gotteshaus, danken für allen Segen und allen Trost, den Menschen dort erfahren haben und freuen uns über die Möglichkeit, im Andachtsraum des Zentralklinikums Gottesdienst zu feiern’, sagt Frauke Eiben. Nach der Entwidmung der Kapelle um 9.30 Uhr wird ab 10.00 Uhr der Gottesdienst im Andachtsraum des Zentralklinikums weitergeführt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss auszutauschen.

Hintergrund:
Das kleine Kirchengebäude wurde 1972 für die damals noch existierende St.-Lukas-Gemeinde eingerichtet. Diese Gemeinde war eine Tochter der Domgemeinde und gehörte zum Krankenhaus bzw. zur ‘Anstalt’ Stecknitz. Da sich das Krankenhaus dann zum UK-SH entwickelte, bekam das Gebäude eine neue Bedeutung, zumal die Lukasgemeinde aufgelöst wurde. In den letzten Jahren fanden in der Kapelle jeden Sonntag um 10.30 Uhr evangelische Gottesdienste statt. Nach der Entwidmung wird das Gebäude vermutlich abgerissen werden.
In der Krankenhausseelsorge sind neben Pastorin Christine Brämer, Pastor Frank Gottschalk und dem katholischen Pastoralreferenten Hubert Sieverding viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Patientenbücherei und im Besuchsdienst tätig. Die Ehrenamtlichen im Besuchsdienst erhalten regelmäßige supervisorische Begleitung. Sie gehen jeweils einmal pro Woche für 2-3 Stunden auf jeweils dieselbe Station, um dort Patienten und Patientinnen zu besuchen und Gespräche und Begleitung anzubieten. Auf diese Aufgabe wird man durch eine Fortbildung intensiv vorbereitet. Derzeit befinden sich zehn AnwärterInnen in einer vorbereitenden Schulung auf diesen Dienst.

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